Ziel der Ausbildung

Die postgraduierte Ausbildung ist praxisorientiert, begleitet von einem theoretischen Gerüst. Die Seminare sind intensiv betreut, mit regelmäßiger Arbeit in Kleingruppen.

Die Ausbildung begleitet die Teilnehmer auf ihrem Weg, das viszerale System in ihre tägliche osteopathische Arbeit zu integrieren. Grundlage hierzu ist die praktische Erfahrung und Einordnung der verschiedenen qualitativen Aspekte des Organsystems. Jede der Qualitäten wird ein praktischer Fokus in der Ausbildung sein.
Die qualitative viszerale Osteopathie berücksichtigt bestehende viszerale Konzepte und ermöglicht den Teilnehmern, auf Basis der in Theorie und Praxis gemachten Erfahrungen die viszerale Arbeit weiter zu entwickeln.

Die Organe werden in ihrer Biomechanik, Physiologie und Architekur, in ihrem Wesen praktisch und theoretisch vorgestellt und kennengelernt.

Das Verstehen und Erfahren des viszeralen Systems, seines Ausdrucks und der Logik, die sich dahinter verbirgt, öffnet der osteopathischen Praxis neue Räume und Entwicklungsmöglichkeiten.

Das präzise Verständnis der Funktionsweise des Organe, ihrer Mittel und Möglichkeiten, fundiert sich sowohl auf einer manuellen als auch einer theoretischen Dimension.

Die effiziente diagnostische Herangehensweise der qualitativen viszeralen Osteopathie ermöglicht eine effiziente, maximal angepasste und minimal invasive therapeutische Intervention.
Im Dialog mit dem Organismus zeigt die qualitative viszerale Osteopathie, dass sie präzise, einfach und klar die funktionellen Zusammenhänge offenlegt und Erfolg bzw. nicht-Erfolg der Therapie leicht überprüfbar macht.

Über die Ausbildung sollen viszerale Projekte initiiert bzw. bestehende Projekte der Teilnehmer unterstützt werden.

Im Rahmen der Ausbildung werden auch externe Dozenten eingeladen, die aus Sicht wissenschaftlicher Komplementärdisziplinen das Verständnis der viszeralen Funktionalität vertiefen

Abdominale Organe/ urogenitales System

Themen der Ausbildung

    • die 5 viszeralen Qualitäten
    • die Organe (intraperitoneale Organe, Niere, Blase) und ihre Fähigkeiten und Symptome
    • Dualität der Organe
    • Das neurovegetative System aus funktioneller Sicht. Die Synergie von Ortho- und Parasympathicus
    • das viszerale Faszienskelett
    • Regulation und Dysregulation des Energiehaushaltes und die gut-brain axis
    • das Diaphragma und das Atemsystem
    • viszeroparietale Diagnostik
    • viszerocranielle Diagnostik
    • viszerale Pädiatrie

Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung zum Thema „abdominale Organe / urogenitales System“ erstreckt sich über 2 Jahre, in denen sechs aufeinander aufbauende Seminare durchgeführt werden. Die Ausbildung zum Thema cardio-respiratorisches System erstreckt sich ebenfalls über 2 Jahre und beeinhaltet 4 Seminare.

Die Ausbildung ist in Deutschland VOD-zertifiziert mit 30 Punkten pro Seminar.

Voraussetzung
Abschluß der 5-jährigen Osteopathieausbildung

Termine

BERLIN

10. Gruppe

  • 17.01. – 19.01.2020 (4. Kurs)
  • 02.10. – 04.10.2020 (5. Kurs)
  • 13.11. – 15.11.2020 (6. Kurs)

11. Gruppe

  • 14.02. – 16.02.2020 (1. Kurs)
  • 28.08. – 30.08.2020 (2. Kurs)
  • 27.11. – 29.11.2020 (3. Kurs)
  • 15.01. – 17.01.2021 (4. Kurs)
  • 28.05. – 30.05.2021 (5. Kurs)
  • 17.09. – 19.09.2021 (6. Kurs)

12. Gruppe

  • 12.02. – 14.02.2021 (1. Kurs)
  • 07.05. – 09.05.2021 (2. Kurs)
  • 12.11. – 14.11.2021 (3. Kurs)

Einzelkurs Pädiatrie

  • 11.12. – 13.12.2020)
  • 10.12. – 12.12.2021

Kursgebühr 440.- Euro

Cardio-respiratorisches System

2 jährige Ausbildung, insgesamt 4 Kurse

Inhalte der Ausbildung
Embryologische Entwicklungsdynamiken, morphologische Grundlagen, Struktur- und Funktionszusammenhänge sind die Basis, die ein Verstehen und Erfahren des thorakalen Raums in der Praxis ermöglichen. Eine präzise Annäherung, die weit über die Biomechanik hinausgeht, ist die Voraussetzung für das Erfahrbar machen dieses vielschichtigen und komplexen Systems und eröffnet effiziente therapeutische Handlungsstrategien. Die Arterien in ihrer Biomechanik, Stressregulation und -dysregulation, Homöostase, Allostase und allostatic load, die Auseinandersetzung zwischen Biomechanik und Funktion, biomechanische Fehlregulation und organ crosstalk als letzte kompensatorische Endstrecke sind theoretische und praktische Themen dieser Seminarreihe.

1. Gruppe

  • 18.09. – 20.09.2020 (3. Kurs)
  • 18.12. – 20.12.2020 (4. Kurs)

2. Gruppe

  • 04.09. – 06.09.2020 (1. Kurs)
  • 06.11. – 08.11.2020 (2. Kurs)
  • 26.02. – 28.02.2021 (3. Kurs)
  • 03.09. – 05.09.2021 (4. Kurs)

3. Gruppe

  • 11.06. – 13.06.2021 (1. Kurs)
  • 29.10. – 31.10.2021 (2. Kurs)

           (Marc Wyvekens D.O., Thomas Hirth D.O.)

  • Kursgebühr 490,00 Euro

EXTRAKURSE

organ crosstalk

  • entspricht 4. Seminar cardiorespiratorisches System

Kosten der Ausbildung
Die Kosten betragen pro Seminar 440.- EUR 

Die Kosten der Sonderseminare/cardio-respiratorisches System betragen 490.- Euro 

Ausbildung in Zeiten von Corona

Wir setzen in Zeiten von Corona ein angepasstes Hygienekonzept bei der Durchführung der Seminare um.

Sollte die Teilnahme oder die Durchführung eines Seminares auf Grund eines lockdowns nicht möglich sein, werden die Kosten, auch kurzfristig, erstattet.